DIE SPRACHE DES TANZES MIT DEM NÖTIGEN TRAINING ERLERNEN UND DEN EIGENEN AUSDRUCK FINDEN - DAS HEISST TANZ ENTWICKELN UND SICH IM TANZ ENTWICKELN. HIER IN DER LOLA ROGGE SCHULE IST DAS MÖGLICH.

LAIENSCHULE

Die Lola Rogge Schule ist neben einer Berufsfachschule auch eine Schule für Tanz und Performance, an der jeder Laie Unterricht nehmen kann.

Unsere beiden Schulhäuser befinden sich in verschiedenen Stadtteilen Hamburgs, in Blankenese im Hirschpark und in Hohenfelde im Kiebitzhof. Dort finden Sie außer fachkundigen Lehrer/innen auch freundliche Ansprechpartner/innen in den Sekretariaten.

Folgende Fächer werden für verschiedene Altersstufen und unterschiedliche Tanzerfahrung angeboten:


TÄNZERISCHE FRÜHERZIEHUNG

Die frühe Förderung der kindlichen Motorik in Koordination mit Musik, Rhythmus und Phantasie unter Anleitung erfahrener Kindertanzpädagoginnen ist Ziel dieses Unterrichts. Ihr Kind wird tänzerisch in seine Welt geführt, „wo die wilden Tiere wohnen“, die Spielzeugkiste lebt und der Zauberer die Puppen tanzen lässt. Eine Begleitperson kann zu Beginn gerne dabei sein. Möglichst früh möchten wir allerdings erreichen, dass die Kinder in ihrem Selbstbewusstsein so gestärkt sind, dass sie auch ohne Begleitperson auskommen.

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Hirschpark
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KINDERTANZ

Wenn Kinder tanzen, soll es Spaß machen. Tanzen ist oft eine von vielen Interessen, und ob später einmal ein Beruf daraus wird, sollte nicht zu früh entschieden werden. Was im Kinderunterricht der Lola Rogge Schule gefördert wird, nützt allerdings in fast jedem späteren Beruf, und dem tanzenden Kind ganz unmittelbar: Beweglichkeit, Kreativität, Musikalität, differenzierte Motorik und ein erhöhtes Bewusstsein für den eigenen Körper. Und nicht zuletzt auch das Gemeinschaftsgefühl, denn es wird in Gruppen getanzt, die nach Alter und Niveau zusammengestellt sind. Der Unterricht ist anspruchsvoll, fördert somit auch kognitive Fähigkeiten, jedoch auf fantasievoller Ebene. Somit wird Ihr Kind in einer Sprache angesprochen, die es so nicht im Schulalltag erlebt. Auf diese Weise bietet der Tanzunterricht einen Freiraum, in dem Ihr Kind bisher ungeahnte Potentiale auf neuem Gebiet entdecken und erleben kann. Denn im Gegensatz zum Schulsport geht es hier nicht um „schneller – weiter – höher“, sondern um individuelle, vielleicht erst nach persönlicher Ermutigung freizulegende „Schätze“ oder Begabungen. Darauf sind die Pädagogen an der Lola Rogge Schule spezialisiert, und sie werden dabei von Musikern und deren Live-Musik unterstützt.

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TÄNZERISCHE GYMNASTIK

Die Tänzerische Gymnastik ist dem Tanz näher als die pure gymnastische Übung. Ihren Namen hat sie von dem weltberühmten modernen Tänzer Rudolf von Laban. Als er damals Lola Rogge und andere Tanzbegeisterte in Hamburg unterrichtete, schuf er für seine neue Kunst auch neue Begriffe. Und seine Tanzkunst nannte er für diejenigen, die nicht auf die Bühne wollten, Tänzerische Gymnastik. In diesem Fach wird die Auswahl der Tanzbewegungen unter gymnastischen Gesichtspunkten getroffen, der Körper wird systematisch durchgearbeitet und dabei auf eine Tanzfolge vorbereitet. Stilistisch weniger festgelegt als Moderner oder Klassischer Tanz, können folkloristische Elemente oder solche aus dem Gesellschaftstanz hinzugezogen werden, sofern es der Tanzlust dient. Und die Schulung von Kraft und Beweglichkeit ist hier ebenso mit dem Raum für selbstgestaltete Bewegungen vereinbar, wie in jedem anderen Unterricht der Lola Rogge Schule. Musik, live oder „konserviert“, steigert das Tanzerlebnis im Unterricht und erhöht die Motivation. Tanz ist eben die beste Gymnastik.

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PILATES-MATTEN-TRAINING

Pilates-Matten-Stunden im Hirschparkhaus
Die Pilates-Methode beinhaltet ein ganzheitliches Körpertraining. Die Übungen sprechen vor allen Dingen die tief liegenden, kleinen und meist schwächeren Muskelgruppen an. Ziel ist es, diese Muskelpartien durch Kräftigung und Dehnung gleichmäßig zu stärken, um das Körperzentrum zu stabilisieren und so Fehlhaltungen vorzubeugen und ggf. Haltungsschäden zu korrigieren. Der Stundeninhalt umfasst zudem die Schulung einer bewussten und unterstützenden Atmung. Wer Lust auf ein konzentriertes Training in entschleunigter Atmosphäre hat, ist in unseren Pilates-Kursen genau richtig.

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MODERNER TANZ

Über 300 Jahre Klassisches Ballett auf den Bühnen der westlichen Welt sind genug – dachten einige amerikanische und deutsche Pioniere (so auch Rudolf von Laban) zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts. Und sie entwickelten eine neue Art zu tanzen: frei, möglichst nah an der Natur und auf jeden Fall ohne Spitzenschuh. Denn man war damals überzeugt, dass ein Liebesgefühl ebenso wenig in eine Arabeske zu pressen sei wie der tänzerische Tod in eine Pirouette. Und so entstand eine Tanzkunst, die von natürlichen Bewegungen ausgeht und erst einmal jedem tanzfreudigen Menschen zugänglich ist. Vor allem sollten die Gefühle, die innere bewegte Welt jedes Einzelnen, einen individuellen körperlichen Ausdruck finden dürfen und auf diese Weise die Erlebnisfähigkeit steigern. Bis heute wird im Modernen Tanz der Individualität ein größtmöglicher Raum gegeben, ohne dabei auf Technik zu verzichten. Ein modernes Training schult Beweglichkeit, Kraft, Körperbewusstsein und Wahrnehmung. Spannung und Entspannung sind ebenso unverzichtbare Elemente wie Kontraktionstechnik, Schwung und die Schulung des Raumbewusstseins. Nur, wie wunderbar wohl man sich in eigenen, weil mitgestalteten und trotzdem neuen aufregenden Bewegungen fühlen kann, ist mit Worten nicht wirklich zu beschreiben – das sollte man am eigenen Körper tanzend erleben.

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JAZZTANZ

Glauben Sie, dass sich Ihre Arme in einem anderen Rhythmus bewegen können als Ihre Beine? Sie können! Jazz ist Rhythmus, und Jazztanz ist rhythmisches Spiel mit dem eigenen Körper. Jazztanz stammt, wie die Jazzmusik auch, aus der Volkskultur der Afroamerikaner in den USA. Dort gibt die Musik die Impulse und lockt den Tanz aus dem Körper hervor. Inzwischen wird jedoch nicht mehr nur zu Jazzmusik getanzt, Einflüsse aus Pop, Soul oder HipHop kamen hinzu. Meist wird heute Musik verwendet, die den aktuellen Hörgewohnheiten entspricht. Auch die Bewegungen sind stilistisch ständig neuen Einflüssen ausgesetzt, Jazztanz bleibt also lebendig. Zum Unterricht gehören die Aufwärmphase, ein gezieltes Training mit wechselnden Schwerpunkten inklusive Übungen am Boden, und eine Bewegungsfolge, die den Raum erkundet. Manchmal sind kurze, spielerische Improvisationen, in denen die Tanzenden eigene Ideen ausprobieren können, Bestandteil einer Stunde. Als der Tanz der schwarzen Nordamerikaner in den 1960er Jahren nach Europa herüberschwappte, war er das genaue Gegenteil dessen, was Tänzer hierzulande bisher kannten. Viele Körperteile bewegen sich im Jazz isoliert, der Körper wird quasi von mehreren Rhythmen gleichzeitig geschüttelt, aber vor allem werden Körperteile einzeln aktiviert, deren eigenständige Bewegungsmöglichkeiten man bisher nicht erfahren hatte: Schultern, Brustkorb und vor allem das Becken machen sich selbstständig. Zum grundsätzlichen Spaß an der Bewegung kommt im Jazztanz also die Lust an musikalisch initiiertem Spiel, das das Bewusstsein über die Grenzen und die unentdeckten Möglichkeiten des eigenen Körpers erweitert. An der Lola Rogge Schule gibt es Jazztanz (im Unterschied zur Jazzgymnastik) – wetten, Sie entdecken Bewegungen, die vollkommen neu sind? Sich auspowern und beweglich werden, ist inbegriffen.

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HIPHOP

HipHop entstand in den Straßen New Yorks, in der Bronx und in anderen Stadtteilen mit schwarzer und puertoricanischer Bevölkerung. Schon in den 1970er Jahren waren in der Welthauptstadt des Tanzes virtuose kleine Shows zu Rapmusik an Straßenecken und auf Plätzen zu bewundern. Entsprechend transportiert dieser Stil das Lebensgefühl jener nordamerikanischen Straßenkinder, denen oft nur Höchstleistungen in Sport oder Tanz eine bessere Perspektive boten. Inzwischen wurde aus HipHop eine internationale Bewegung, die sich in Musik, Tanz, Sprache, Kleidung und Lebensgefühl ausdrückt. Dem Jazztanz verwandt, finden sich im HipHop jedoch zusätzlich akrobatische und pantomimische Elemente.

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TANZIMPROVISATION

Etwas ohne Vorbereitung tun – improvisieren -, ist eine Kunst, die man erlernen kann. In vielen Musikbereichen ist die Improvisation Herzstück der Komposition. Auch im Tanz kann die spontane Bewegung neue Bilder im Kopf oder Erfahrungen im Körper freisetzen, von denen man vorher keine Ahnung hatte. Ohne konkrete tänzerische Vorgabe des Lehrers, wird der Improvisationsunterricht durch Aufgabenstellungen angeleitet. Diese können zum Beispiel aus der Musik oder der Literatur kommen, sich aus dem Raum ergeben oder mit Hilfe der eigenen Vorstellungskraft entwickelt werden. Es gibt klare Vorgaben, doch der Lehrer „macht nichts vor“. Insofern gibt es Regeln, aber kein Falsch oder Richtig bei der persönlichen Lösung. Und das wirkt sehr befreiend. Der Komponist Igor Strawinsky hat einmal gesagt:„…meine Freiheit wird umso größer und umfassender sein, je enger ich mein Aktionsfeld abstecke…“. In diesem Sinne kann man beispielsweise einmal nur seine Hände tanzen lassen, bis sie sich fantastisch fremd anfühlen. Oder eigene Gedanken zu einem bestimmten Begriff mit dem Körper ausdrücken, ohne sich vorher einen genauen Plan zu machen. Es ergeben sich auch spontane nonverbale Dialoge mit verschiedenen Partnern aus der Gruppe. Dabei spielen oft Fantasien oder Vorstellungen mit, die aus dem Unbewussten kommen. Insofern steckt ein Stück Selbsterfahrung in dieser Form von Tanzunterricht. In einer anschließenden Gesprächsrunde findet ein Erfahrungsaustausch mit einem Feedback für den Lehrer statt. Dieser Austausch schafft ein enges Verhältnis zwischen Gruppenmitgliedern und Lehrer.

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BALLETT FÜR KINDER UND JUGENDLICHE

Der Traum junger Mädchen nimmt manchmal in Form eines Spitzenschuhs konkrete Gestalt an. Die rosafarbene Welt der Ballerinen scheint das Ziel aller Wünsche. Also Ballettunterricht – aber unbedingt von qualifizierten Pädagogen. Denn: Auf die Spitze darf der Fuß frühestens im Alter von 12 Jahren gestellt werden (der Fuß muss ausgewachsen sein!), sonst sind spätere Schädigungen unvermeidlich. Doch alle anderen Fertigkeiten kann man schon früher trainieren: Die Haltung an der Stange, die Dehnbarkeit am Boden und die Sprungkraft in der Mitte. Auch Koordination von Arm- und Beinbewegungen und das Gefühl für den Tanz in einer Gruppe sind Gegenstand jeder Unterrichtsstunde. Manchmal werden die Hemmungen eines Heranwachsenden oder Jugendlichen gerade durch das sich steigernde Körperbewusstsein im Tanz gemildert. Oder auch die Angst, fremde Räume zu betreten, durch die bewusste tänzerische Eroberung des Ballettsaals. Klassischer Tanz ist also viel mehr als nur romantische Sehnsucht auf der einen und Disziplin auf der anderen Seite. Und natürlich nicht erst seit „Billy Elliot“ für Jungen ebenso geeignet wie für Mädchen.

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BALLETT FÜR ERWACHSENE

Wussten Sie, dass viele Tänzerinnen und Tänzer ein sehr hohes Alter erreichen? Marius Petipa wurde beispielsweise 92, Marie Rambert 94 Jahre alt. Dies scheint der beste Beweis für das geflügelte Wort: Tanzen hält jung! Und selbst wenn Sie nicht schon im Kindesalter begonnen haben oder nach längerer Pause wieder einsteigen möchten – Ballett ist auf (fast) jedem Niveau möglich. Als Klassiker der Tanzwelt ist es eben zeitlos. Die Körperschulung, die sich seit Jahrhunderten bewährt hat und ein bestimmtes Vokabular vermittelt, besteht aus einem Training an der Stange, einem Mittelteil und aus Bewegungsfolgen durch den Raum, alles begleitet von Musik. Ins Schwitzen kommen Sie auf jeden Fall, egal ob gerade an der Beweglichkeit, der Koordination oder der Kraft gearbeitet wird. Die allerersten professionellen Tänzer und Tänzerinnen bildete man übrigens in der klassischen Tanztechnik 1661 an der Akademie des Tanzes in Paris aus. Seither ist sie natürlich weiter entwickelt und perfektioniert worden. Wenn das keine Tradition ist…

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TANZPROJEKTE

Weitere Informationen finden Sie unter AKTUELLES und unter PERFORMANCES.


TANZAUFFÜHRUNG

Weitere Informationen finden Sie unter AKTUELLES und unter PERFORMANCES.


WORKSHOPS

Weitere Informationen finden Sie unter AKTUELLES und unter WORKSHOPS.


 

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