Kurze Schulgeschichte
Nach ihrer Ausbildung bei Rudolf von Laban und Albrecht Knust gründete Lola Rogge 1927 ihre eigene Schule in Altona und übernahm später auch die Leitung der "Hamburger Laban-Schule". Ihr Wirken als Pädagogin und Choreografin war durch die Auseinandersetzung mit Rudolf von Labans Bewegungslehre geprägt, der von ihm entwickelten bewegungstheoretischen Arbeit mit Laien und seiner Form des Tanztheaters.
So lag auch ihr besonderes Interesse in der tänzerischen und künstlerischen Schulung von Laien. Zudem sind bekannte Tänzer und Tanzpädagogen von ihr ausgebildet worden. Lola Rogge verstand den Tanz als ein Medium zur Persönlichkeitsentfaltung. Ihr Anliegen war es, die schöpferischen Impulse ihrer Schüler/innen zu wecken und zu fördern (s. auch "Vom Nutzen des Tanzens)".
Lola Rogge blieb bis zu ihrem Tod im Januar 1990 aktiv im Unterricht ihrer Laientanzkurse und als Beraterin der Schule tätig.
1977 übernahm Christiane Meyer-Rogge-Turner die Leitung der Schule. Als Tochter von Lola Rogge ist sie bemüht, die Schule in deren Tradition und unter Berücksichtigung der sich wandelnden Ansprüche der heutigen Zeit weiterzuführen.
Gerburg Ohde hat 1973 den Jazztanz als Schulfach eingeführt und ständig an einer den besonderen Bedürfnissen der Lehrerausbildung angemessenen Methodik weitergearbeitet. Sie unterrichtete die heutigen Lehrer und Lehrerinnen der Berufsausbildung im Jazztanz. Die heute ausbildenden Jazztanzlehrer, Saba Pedük und Christiane Schorpp, wurden unter anderen von ihr geschult.
Christiane Meyer-Rogge-Turner hat das Fach Improvisation und Gestaltung ausgebaut und systematisiert. Im Rahmen dieses Unterrichts sind verschiedene Projekte entstanden, u.a. in Zusammenarbeit mit Nele Lipp zum Thema Tanz und Bildende Kunst. (s. auch Literaturhinweise)
Zu Literatur und Tanz entwickelte Christiane Meyer-Rogge-Turner die Performance "Die Nacht aus Blei" (nach Hans Henny Jahnn) zu Musik von Hans-Jürgen von Bose im Jahre 2001.
2002 Uraufführung der Tanzperformance "Oben und Unten" von Christiane Meyer-Rogge-Turner anlässlich der Eröffnung des Jubiläumsfestes im Hirschparkhaus. Zu Musik von Heiner Goebbels wird das Jahr 1789 - Baujahr des Hirschparkhauses und Jahr der Französischen Revolution - tänzerisch thematisiert. Weitere Arbeiten siehe unter Projekte.



